Spritzgebäck, mangels Fleischwolf ausgestochen

Spritzgebäck bedeutet Advent, Weihnachten, Familie, Tradition. Spritzgebäck muss niemand besonders speziell oder fein finden, aber es ist wohl wie Kartoffelsalat oder Fondue oder… etwas, von dem jede Famile ihr ganz spezielles Geheimrezept hat und pflegt und über Generationen weiter gibt. Ich habe Spritzgebäck schon mit meiner Oma gebacken (übliche Aufteilung: sie hat gearbeitet, ich als Enkel genascht). In den letzten 30 Jahren hat meine Mutter mich jedes Jahr mit grossen Blechdosen voller Spritzgebäck versorgt – in den letzten Jahren unterstützt von ihrem Enkel.

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Kartoffel-Quark-Plinsen

Im Sauerland und vermutlich in Westfalen ganz allgemein versteht man unter „Plinsen“ flache vielleicht daumendicke in Butter gebratene Frikadellen/Bulletten-förmige Kartoffel-Quark-Dinger. Da mir wieder mal nichts rechtes einfallen wollte für das Abendessen/Z’Nacht, im Kühlschrank aber noch mehlig kochende Kartoffeln/Herdöpfu und ein paar Tomaten lagen, habe ich mich mal an diese Plinsen gewagt (zum ersten mal).

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Stinky Blue Burger

 

Die Grillsaison hat begonnen. Für den Stinky Blue Burger brauchen wir pro Person:

  • Zwei Scheiben Twister oder Pagnolbrot oder Ähnliches
  • Ein Hamburger Patty á 100 g (zum Beispiel Bio Beefburger von Coop)
  • Etwas Rucola
  • Ca. 30 g Gorgonzola (kräftig, reif)
  • Ein Schluck Milch
  • Ein Schluck Weisswein
  • Knoblauch
  • Zwei grosse Champignons
  • Eine Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • Zwei Cherrytomaten, in kleine Stückchen geschnitten
  • Sojasauce
  • Suure Most oder Cidre
  • Olivenöl

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Falsches Capuns

Bündner mögen mir dieses Rezept oder den Titel verzeihen, und können es gern als Krautstil-Roulade essen…

  • Wir brauchen:
  • Pro Capuns oder Roulade ein grosses Blatt Krautstil. Das Rezept gilt für ca. 8 Stück. Nicht-operierte essen ca. 3 Stück.
  • Schweinshack, gern mager, ca. 300 g
  • Bündnerfleisch, 50 bis 80 g
  • Salsiz, ebenfalls ca. 80 g
  • Sbrinz, gemahlen oder gehobelt
  • Zwiebeln
  • Pasta-Blätter, frisch/weich, bekommt man fertig im Kühlregal bei z.B. COOP. Alternativ Rösti-Rohmasse. Entweder selbst geraspelt oder wenn’s schnell gehen soll aus der Tüte.
  • Weisswein, evtl. Noilly Prat
  • Milch
  • etwas Instant-Boullion

Zuerst eine grosse Schüssel nehmen und das Schweinshack hineingeben. Salsiz zunächst in dünne Scheiben schneiden, dann die Scheiben in kleine ca. 2 mm grosse Quadrate schneiden, und dann zum Hackfleisch geben. Das Bündnerfleisch ebenso klein schneiden und dazu geben. Ein EL Olivenöl dazu geben. Nach Geschmack salzen und pfeffern.

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Pasta Primavera

Es ist Frühling. Zeit für leichte Küche. Aber trotzdem nicht auf die geliebte Pasta verzichten. Hier dreht sich alles um grünen Spargel. Wir brauchen:

– einen Wok
– einen grossen Topf zum Pasta kochen
– Pasta (Spaghetti, oder Bandnudeln, Lasagnette, Mafaldine, Tagliatelle, Bavette, Papardelle…)
– Butter (Ja, Butter. Keine Margarine. Die besteht aus gehärteten meist minderwertigen Ölen und bräunt auch nicht so schön wie Butter. Wer absolut keine Butter mag, soll ein hochwertiges Öl mit eher wenig Eigengeschmack nehmen, zum Beispiel Rapsöl mit Omega-3 Fettsäuren)
– Pinienkerne
– Frühlingszwiebeln
– grünen Spargel, ca. 3 bis 4 Stangen pro Person
– 2 dl Weisswein
– Optional: Geflügelfleisch, zum Beispiel Poulet oder, wie hier gezeigt, Entenbrust. Aber von Fleischliebhaber zu Fleischliebhaber sei gesagt, dass dieses Rezept auch ohne Fleisch wunderbar schmeckt und man nichts vermisst.
– Frisch geriebener oder gehobelter Parmesan

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Sauerbraten, erster Versuch

Sauerbraten, erster Versuch

December 28 2010, 5:20 AM by Karsten Seiferlin

Teil 1:
Rinderbraten in Essigsud einlegen. Guten Rotweinessig mit Wacholderbeeren, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern, Nelken und Zwiebeln und 1:2 mit Wasser mischen, erhitzen, über den Rinderbraten schütten. Glasschüssel (kein Metall) verwenden.

Teil 2 und 3: siehe hier