Naumburg, Saale

Das diesjährige Familienfest führte uns nach Naumburg an der Saale.

Naumburg ist wirklich nett, mit schönen Häuserzeilen, einem Markt, einem weiteren grossen Platz, dem Dom, der Wenzelskirche… An diesem Wochenende empfing uns Naumburg mit dem Töpfermarkt, einem Weinfest und einem Drehorgeltreffen. Also reichlich Abwechlung und Attraktivitäten.

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Elmobil

Nach drei Wohnmobil-Urlauben in den USA und der zuletzt wachsenden Erkenntnis, dass man nicht alles auf die Zeit nach der Pensionierung verschieben darf, weil man nicht weiss, ob und in welchem Zustand man sie erreicht, haben wir uns ein Wohnmobil gekauft. Genauer gesagt das, was man Camper nennt: einen recht kompakten ausserlich unveränderten Kleinbus mit Innenausbau.

Anstatt hier auf meinem Blog darüber zu berichten, haben wir einen neuen Blog angelegt: elmobil.ch Ausserdem gibt es einen begleitenden Instgram-Feed unter @3lmobil

Wer sich also für die Abenteuer im Elmobil interessiert, sollte dort regelmässig nachlesen. Ich werde hier aber auch querposten, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt aber rüber zu elmobil.ch

Der chinesische Hartriegel

Vor etlichen Jahren bemerkte ich, dass mich jedes Jahr im Juni eine ganz bestimmte Pflanze mit ihren (Schein-)Blüten faszinierte. An der Pforte zu einer im Weltraum-Geschäft tätigen Firma in Zürich-Seedorf, zwischen Glattbrugg und Oerlikon, stand ein riesiges Exemplar. An den Enden der jungen Zweige bilden sich im Juni grosse creme-farbene Scheinblüten. Vier Blätter, einem hellen Weihnachtsstern nicht unähnlich, oder auch einer Kompassrose, markieren das Ende des Zweigs und nehmen den unscheinbaren Fruchstand ins Zentrum. Genau so einen wollen wir haben! Gesagt, getan. Dem mit viel Herzblut agierenden Gärtner von Härzen den Wunsch mitgeteilt, Zustimmung statt durchaus häufigem Protest erntend („Man sollte nur etwas pflanzen, das hier auch wachsen möchte“), stand seitdem so ein ansonsten total unspektakulärer Busch im Garten. Und es passierte nichts. Nichts im ersten Jahr. Nichts im zweiten Jahr. Nichts im…fünften Jahr. Aber jetzt ist es soweit! Noch klein, noch rar, aber es leuchtet weiss am Busch! Yeah!

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Outlander im Out

Nach dem Prius kam bei uns ein Mitsubishi Outlander PHEV, pardon, Plug in Hybrid Electric Vehicle, zum Einsatz. Mehr noch als der Prius war das Autofahren 2.0 – keine Schaltrucke, keine Drehzahl-Achterbahnfahrten, kein Motorgeräusch im Stand, und bis zu 52 km (laut Hersteller) bzw. gut 30 km in der Praxis rein elektrisch. Ausserdem eine Vollausstattung und reichlich Platz. Jetzt aber heisst es Abschied nehmen. Ich mache das hier mit ein paar Fotos, die ich für die Verkaufsanzeige bei autoscout24.ch geschaltet habe. Warum trennen wir uns von so einem tollen und noch ganz frischen Auto? Abwarten. Die Überraschung werden wir in ein, zwei Wochen lüften.

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Beilagen

Beilagen…Beilagen…Beilagen…

Klingt nach Kollateralschaden, Mehrwertsteuer, grippaler Effekt. Wie etwas, das niemand will. Und das deshalb auch keine genauere Bezeichnung verdient hat. Wie etwas, das verschämt in Form eines Salatblatts, eines Achtel-Röschens Broccoli, einer Viertel Cherry-Tomate, einem Teelöffel Erbschen unter dem Elefantenohr-grossen Schnitzel versteckt wird. Oder in Form von lieblos gegarter Sättigungsbeilage zur Kostenreduktion neben dem Fleisch platziert wird.

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Spritzgebäck, mangels Fleischwolf ausgestochen

Spritzgebäck bedeutet Advent, Weihnachten, Familie, Tradition. Spritzgebäck muss niemand besonders speziell oder fein finden, aber es ist wohl wie Kartoffelsalat oder Fondue oder… etwas, von dem jede Famile ihr ganz spezielles Geheimrezept hat und pflegt und über Generationen weiter gibt. Ich habe Spritzgebäck schon mit meiner Oma gebacken (übliche Aufteilung: sie hat gearbeitet, ich als Enkel genascht). In den letzten 30 Jahren hat meine Mutter mich jedes Jahr mit grossen Blechdosen voller Spritzgebäck versorgt – in den letzten Jahren unterstützt von ihrem Enkel.

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Erkner oder Wittenau?

Erkner oder Wittenau?

Für einen Berliner vermutlich keine Frage. Für jemanden, der nur gelegentlich oder gar zum ersten Mal in Berlin ist, sieht es da schon anders aus. Wie in den meisten Grossstädten, so werden auch in Berlin die S- und U-Bahn-Verbindungen nach ihren jeweiligen Endhaltestellen benannt. Selbst wenn ich weiss, welche Linie ich nehmen muss, weiss ich oft nicht, in welchen Zug ich denn nun einsteigen soll. Es wäre eine riesige Hilfe, wenn statt oder zusätzlich zu den Endhaltestellen noch die Himmelsrichtung angegeben würde. Denn ob ich nach Norden oder Süden will, weiss ich im Allgemeinen.

Erste Einkünfte aus Selbständiger Arbeit

Seit letzter Woche biete ich ein paar wenige meiner Fotos auf Shutterstock an. Dort können Interessenten den riesigen Fundus nach passenden Illustrationen (Stichwort „Symbolbild“ in deiner Lieblingszeitschrift) durchstöbern und dann die Nutzung eines passenden Bilds dem Rechteinhaber honorieren. Ich habe soeben meine ersten 25 US-cent verdient… wenn das so weiter geht, sieht die Zukunft ja rosig aus.

Mein erstes gegen Honorar verkauftes Foto
Mein erstes gegen Honorar verkauftes Foto

Das Bild wurde übrigens zum ersten mal in meinem instagram-Fotostream veröffentlicht.

Frei

Die erste Woche ohne Arbeitsvertrag. Viel zu tun. Anmelden beim RAV (Montag). Netzwerken (Dienstag in Bern, gleich zwei Kontakte, Mittwoch in Zürich). Neuen Science-Blog aufschalten, unter http://durchblog.ch und mit Inhalten versorgen. Zum BECO (Mittwoch). Shutterstock-Account eröffnen, um Fotos zu versilbern. Affiliate-Programm von Amazon aufsetzen und im durchblog verwenden. Twitter-Kanal und Facebook-Seite zum Durchblog aufsetzen. Bewerbungen schreiben.Dabei fühle ich mich FREI.