Normalerweise ist man traurig um jede Minute, in der die Sonne nicht scheint, und jetzt wünscht man sich nichts mehr, als dass sie für eine kurze Zeit verschwindet. Aber nicht durch eine Wolke, bitte! Der Mond muss es sein!
Heute (16. August 2017) Mittag geht’s los. Zürich-Reykjavik-Seattle mit IcelandAir. Sieht man sich die Flugroute mal nicht auf einer Merkatorkarte an, wird nicht nur klar, warum man von Mitteleuropa in die westlichen USA über Island/Grönland fliegt. Es wird auch klar, warum IcelandAir ganz gross mitspielt beim Flugangebot. Gut 90 Minuten zum Umsteigen in Reykjavik sollte reichen (sagt IcelandAir). Mit dabei: ein Velokoffer (Hartschale, mit BMC Rennvelo für Ruths Triathlon – später mehr zu dem Thema), je ein grosses Duffle Bag, je ein Stück Handgepäck, und kein Golfset (war vorbestellt und gebucht, aber es ist mir zu viel Stress, während der Reise auch noch Golfrunden einzuplanen und das eigene Set mitzuschleppen).
Dranbleiben! Ich werde vom weiteren Reiseverlauf berichten, wenn die Zeit und das Netz es erlaubt.
Die geschenkten Bohnen (und Zucchetto) aus Nachbar’s Schrebergarten verwerten: easy. Mit Bambussprossen, Thai Basilikum (das mit dem starken Anis-Geschmack), Sesam-Samen, Ingwer, Chili, Sojasauce, Frühlingszwiebeln und rosa gebratenen Rinds-Hohrücken-Streifen wird daraus ein feines leichtes asiatisches Gericht.
Salyut 7 mit angedockter Sojus T (c) NASA, Public Domain; http://web.archive.org/web/20041109203851/
OK, das ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen. Schliesslich gab es da noch die Apollo-Missionen zum Mond. Aber die sind Legende, während die Sojus T-15 Mission kaum beachtet wurde.
TL;DNR: Andauernde Probleme mit der Saljut 7 Raumstation einerseits, und die bereits gestartete Mir Station andererseits konfrontierten die sowjetische Raumfahrt Mitte der 80er Jahre mit einem Dilemma: sollte man die Saljut 7 reparieren und die noch ausstehenden Experimente durchführen, oder die Mir so schnell wie möglich in Betrieb nehmen und Saljut7 aufgeben? Da nur noch eine Sojus-Kapsel zur Verfügung stand, die an beide Raumstationen ankoppeln kann, musste eine Entscheidung her. Und man entschied sich zu einer riskanten Lösung: nicht entweder/oder sondern sowohl/als auch. Zwei Kosmonauten nahmen zunächst die Mir in Betrieb, wechselten von dort zur Saljut 7, führten die dort wartenden Experimente durch, und kehrten anschliessend zur Mir zurück. Nie zuvor und nie danach ist eine Crew von einer Raumstation zu einer anderen (und dann auch noch retour) geflogen.
Dieses Bild soll nur neugierig machen – im Artikel geht es um Wasser. Foto: (c) K. Seiferlin, TimeCaptured auf instagram
TL;DNR: Trinke ich genug? Spoiler: Sehr wahrscheinlich ja. Begründung: Sonst würdest Du mehr trinken. Denke ich mir das nur aus? Nein, dazu gibt es Untersuchungen, die unabhängig begutachtet und in Fachmagazinen veröffentlich wurden. Und mein Kaffee entzieht meinem Körper Wasser? Nein, natürlich nicht. Aber warum sagen und schreiben alle, dass wir „viel trinken sollen“ und Kaffee uns austrocknet? Weil Fakten recherchieren viel mühsamer ist als abschreiben und nachplappern. Klingt unglaublich?! Dann musst du wohl doch den ganzen Artikel lesen, und wahrscheinlich noch viel mehr.
Gut, wenn das in der Zusammenfassung etwas hoppla-hopp ging, dann hole ich dich da ab, wo du vermutlich stehst. Jetzt, mitten im heissen Sommer 2003 2015 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 (und danach), liest man ein Duzend mal täglich, dass man auf jeden Fall mindestens 2, besser 3 oder doch 4 Liter Wasser am Tag trinken soll. (Die 2 Liter entsprechen den in den USA früher empfohlenen 8 x 8 (Flüssig-Unzen), präzise 1.893 Liter. Drei und mehr Liter machen Fitness-Portale und andere Sekundärquellen gern daraus, damit man auf der „sicheren“ Seite ist.). Auch wird gern behauptet, Bier, Wein, selbst Kaffee und Tee stillen den täglichen Flüssigkeitsbedarf nicht oder entziehen gar zusätzliches Wasser.
Dann muss es ja stimmen! Oder? Eine Referenz auf eine Erstquelle, also eine Publikation in einem wissenschaftlichen Fachmagazin, die sorgfältig und unabhängig begutachtet wurde, fehlt nämlich meistens. Also doch Urban Legends?
Seit letzter Woche biete ich ein paar wenige meiner Fotos auf Shutterstock an. Dort können Interessenten den riesigen Fundus nach passenden Illustrationen (Stichwort „Symbolbild“ in deiner Lieblingszeitschrift) durchstöbern und dann die Nutzung eines passenden Bilds dem Rechteinhaber honorieren. Ich habe soeben meine ersten 25 US-cent verdient… wenn das so weiter geht, sieht die Zukunft ja rosig aus.
Mein erstes gegen Honorar verkauftes Foto
Das Bild wurde übrigens zum ersten mal in meinem instagram-Fotostream veröffentlicht.
Die Fujifilm Finepix X100F (Affiliate link) – im Folgenden kurz X100F genannt – ist Fujifilms vierte (F=four) Iteration der mittlerweile legendären X100. Das World Wide Web und Youtube sind voll von emotionalen Liebeserklärungen für die X100. Es ist eine Camera, die man sofort in die Hand nehmen möchte. Sie sieht toll aus, dabei „harmlos“, sodass sie unauffällig und weniger bedrohlich daher kommt als die typische DLSR. Die Bedienung, die ganz klassisch auf Blendenring, Belichtungszeit-Rad, eines zusätzlichen Rads für Belichtungskompensation und vielen frei programmierbaren Tasten beruht, spricht vor allem Fotografen an, die nicht erst mit den computerisierten Digitalcameras und ihren PASM-Moduswahlrädern und mehrfach belegten Kontrollrädchen fotografieren gelernt haben.
Die erste Woche ohne Arbeitsvertrag. Viel zu tun. Anmelden beim RAV (Montag). Netzwerken (Dienstag in Bern, gleich zwei Kontakte, Mittwoch in Zürich). Neuen Science-Blog aufschalten, unter http://durchblog.ch und mit Inhalten versorgen. Zum BECO (Mittwoch). Shutterstock-Account eröffnen, um Fotos zu versilbern. Affiliate-Programm von Amazon aufsetzen und im durchblog verwenden. Twitter-Kanal und Facebook-Seite zum Durchblog aufsetzen. Bewerbungen schreiben.Dabei fühle ich mich FREI.
Nicht nur an Stammtischen, sondern erstaunlicherweise auch in den gängigen Autozeitschriften und Magazinen, werden uralte Vorurteile und Mythen über den Hybridantrieb verbreitet. Toyota hat vor mittlerweile zwei Jahrzehnten den ersten Prius auf den Markt gebracht und verkauft mittlerweile die vierte Generation – da sollten doch wenigstens die Fachjournalisten verstanden haben, warum und wie der Hybridantrieb eigentlich Benzin sparen kann. Aber der Reihe nach…
TL;DNR: Hybridautos sparen Benzin, wenn man dem System die Freiheit lässt, den Verbrenner möglichst oft im effizientesten Last- und Drehzahlbereich zu betreiben. Das geht vor allem auf hügeligen Landstrassen, aber auch im Stadtverkehr. Rekuperieren trägt unwesentlich zum Spareffekt bei und ist sogar die schlechtere Alternative zu vorausschauendem Fahren. Hybridautos sind einfacher aufgebaut als Diesel, zuverlässiger, und sparsamer. Und sauberer noch dazu.