Pimp my Bike (Velo)

Mein heiss geliebtes Velo, der Wilhelm, war nicht ganz in der Form, die ich mochte. Es gab ein hässliches viel zu grosses und die klare Geometrie des Rahmendreiecks störendes Abus Gliederschloss. Die superhässlichen superunpraktischen von allen anderen geliebten Ortlieb Satteltaschen haben mich schojn viel zu lang gequält. Der Wilhelm hatte keinen Ständer, mangels Befestigungspunkten (Riemenantrieb und spezielle Ausfallenden). Der Fahrradtacho war extrem suboptimal. Und es gab keine individuellen Kennzeichen. Das alles ist jetzt anders.

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Elmobil

Nach drei Wohnmobil-Urlauben in den USA und der zuletzt wachsenden Erkenntnis, dass man nicht alles auf die Zeit nach der Pensionierung verschieben darf, weil man nicht weiss, ob und in welchem Zustand man sie erreicht, haben wir uns ein Wohnmobil gekauft. Genauer gesagt das, was man Camper nennt: einen recht kompakten ausserlich unveränderten Kleinbus mit Innenausbau.

Anstatt hier auf meinem Blog darüber zu berichten, haben wir einen neuen Blog angelegt: elmobil.ch Ausserdem gibt es einen begleitenden Instgram-Feed unter @3lmobil

Wer sich also für die Abenteuer im Elmobil interessiert, sollte dort regelmässig nachlesen. Ich werde hier aber auch querposten, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt aber rüber zu elmobil.ch

Outlander im Out

Nach dem Prius kam bei uns ein Mitsubishi Outlander PHEV, pardon, Plug in Hybrid Electric Vehicle, zum Einsatz. Mehr noch als der Prius war das Autofahren 2.0 – keine Schaltrucke, keine Drehzahl-Achterbahnfahrten, kein Motorgeräusch im Stand, und bis zu 52 km (laut Hersteller) bzw. gut 30 km in der Praxis rein elektrisch. Ausserdem eine Vollausstattung und reichlich Platz. Jetzt aber heisst es Abschied nehmen. Ich mache das hier mit ein paar Fotos, die ich für die Verkaufsanzeige bei autoscout24.ch geschaltet habe. Warum trennen wir uns von so einem tollen und noch ganz frischen Auto? Abwarten. Die Überraschung werden wir in ein, zwei Wochen lüften.

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Wilhelm ersetzt Bonanza

Wie hier beschrieben, habe ich mir ja vor einigen Jahren den Jugendwunsch eines quietsch-orangen Fahrrads erfüllt, und es konsequenterweise auch Bonanza-Fahrrad genannt.

Das Teil hat sich gut bewährt. Zwischen 1800 km und zuletzt nur noch 1000 km im Jahr bin ich damit gefahren. Tolle Bremsen (nachdem Ruth die billigen China-Teile der Originalausstattung gegen Shimano XT ausgetauscht hatte), und eine tolle stufenlose Nuvinci360 Nabe, die es erlaubt, mit konstanter Trittfrequenz von der Ampel weg bis auf ca. 35 km/h zu beschleunigen. Allerdings war, trotz Tuning des hinteren Ritzels, mehr als 35 km/h nur drin, wenn man mit 85 oder mehr U/min strampeln wollte. Die Stromer eBikes fliegen geradezu an einem vorbei.

Im Frühling habe ich es verkauft und gegen ein Schindelhauer Wilhelm ausgetauscht. „Wilhelm ersetzt Bonanza“ weiterlesen

Stinky Blue Burger

 

Die Grillsaison hat begonnen. Für den Stinky Blue Burger brauchen wir pro Person:

  • Zwei Scheiben Twister oder Pagnolbrot oder Ähnliches
  • Ein Hamburger Patty á 100 g (zum Beispiel Bio Beefburger von Coop)
  • Etwas Rucola
  • Ca. 30 g Gorgonzola (kräftig, reif)
  • Ein Schluck Milch
  • Ein Schluck Weisswein
  • Knoblauch
  • Zwei grosse Champignons
  • Eine Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • Zwei Cherrytomaten, in kleine Stückchen geschnitten
  • Sojasauce
  • Suure Most oder Cidre
  • Olivenöl

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Bonanza-Fahrrad

In den 1970er Jahren hatten die coolen Jungs ein Bonanza-Fahrrad: hoher Lenker, lange Gabel mit angedeuteten Federbeinen, langer Sattel mit Sissibar, doppelt ausgeführtem Oberrohr und, vor Allem, einer auf dem Oberrohr angebrachten 3-Gang-Schaltung mit dickem, feisten Schalthebel und einer unter einer Klarsichabdeckung laufenden grossen Ganganzeige. Wow. Die meisten Bonanza-Räder waren irgendwie aufgemotzt, mit bunten Fransen an den Lenkerenden und Fuchsschwanz an der Sissibar.

Ich hatte statt eines Bonanza-Rads ein blaues Klapprad. Wie uncool!

Die Gerechtigkeit lässt manchmal auf sich warten, aber zu meinem 51. Geburtstag war es so weit: Ein E-Bike in der 45 km/h Klasse mit einer NuVinci Nabe (Stufenlos!) und Bosch Tretlagermotor. Hergestellt von Riese & Müller: das Delite Hybrid HS in orange. Ich habe es dann noch mit passenden Bonanza-Aufklebern gepimpt. Seit dem habe ich fast 700 km damit zurück gelegt – zumeist auf dem Weg ins Büro. Läuft fantastisch!

Pasta Primavera

Es ist Frühling. Zeit für leichte Küche. Aber trotzdem nicht auf die geliebte Pasta verzichten. Hier dreht sich alles um grünen Spargel. Wir brauchen:

– einen Wok
– einen grossen Topf zum Pasta kochen
– Pasta (Spaghetti, oder Bandnudeln, Lasagnette, Mafaldine, Tagliatelle, Bavette, Papardelle…)
– Butter (Ja, Butter. Keine Margarine. Die besteht aus gehärteten meist minderwertigen Ölen und bräunt auch nicht so schön wie Butter. Wer absolut keine Butter mag, soll ein hochwertiges Öl mit eher wenig Eigengeschmack nehmen, zum Beispiel Rapsöl mit Omega-3 Fettsäuren)
– Pinienkerne
– Frühlingszwiebeln
– grünen Spargel, ca. 3 bis 4 Stangen pro Person
– 2 dl Weisswein
– Optional: Geflügelfleisch, zum Beispiel Poulet oder, wie hier gezeigt, Entenbrust. Aber von Fleischliebhaber zu Fleischliebhaber sei gesagt, dass dieses Rezept auch ohne Fleisch wunderbar schmeckt und man nichts vermisst.
– Frisch geriebener oder gehobelter Parmesan

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