Von Graz aus auf dem Weg nach Šamorin in der Slowakei ging es zunächst nach Podersdorf am Neusiedler See in Österreich, einem bekannten Surf- und Freizeitort am Westufer des Sees. Der Ort ist stark touristisch geprägt und verfügt über einen gut ausgestatteten Campingplatz direkt am Strand, mit hochwertigen sanitären Anlagen, einem kleinen Laden und freundlichem Empfang.

Der Strand ist nur über einen QR-Code zugänglich, für Campinggäste jedoch kostenlos.
Obwohl wenig Platz zum ruhigen sich sonne, lesen etc. vorhanden ist (der Strand ist halt schmal und etwas, nun ja, busy), bietet der Ort zahlreiche Sport- und Spielmöglichkeiten. Besonders auffällig ist die ausgeprägte Surfkultur: Windsurfer, Kite-Surfer und Foil-Surfer prägen das Bild des Ortes, was an die Nordsee, insbesondere die Gegend um Nordwijk in Holland, erinnert. Das Wasser ist braun und trüb, mit mittelhohen Wellen, und der kraftvolle Wind ist allgegenwärtig.
Die umgebende Landschaft ist flach und wenig spektakulär; nördlich und südlich von Podersdorf gibt es keinen öffentlichen Seezugang. Als Zwischenstopp auf einer Reise von Graz nach Šamorin (Slowakien) ist der Ort aber praktisch und angenehm – ideal für Surfer, weniger geeignet für Ruhe suchende Reisende. Es gibt reichlich Restaurants, und das, in dem wir gegessen haben, hat auch fantastische Eiscremesorten. Was dort ziemlich seltsam war: dass wir das Eiscreme an der Theke im Restaurant mit der Karte bezahlen konnten, den noch ausstehenden Espresso und ein Softdrink, aber nicht. Der Kellner hat darauf bestanden, dass wir dort bar bezahlen, und hat uns tatsächlich zu einem Bankomat gescheucht, der einige hundert Meter entfernt vom Restaurant war. Das alles wegen weniger als 10 €.







