Impressionen aus dem Bernmobil-Bus-Netz, und wie man vom Weltraum dorthin kommt: eine Bogenkarriere

In diesem Artikel zeige ich euch ein paar Impressionen von meinen Buslinien im Netz 3 von Bernmobil, und verknüpfe das mit ein paar Erläuterungen, wie man vom Dozent und Project Manager zum Buschauffeur wird.

Bei Köniz Leen, Linien 22 und 29. Hier steigt beinahe nie jemand ein oder aus. Fahrgäste, die einsteigen wollen, winken mit dem Smartphone im Taschenlampenmodus und hoffen auf einen aufmerksamen Chauffeur. Fahrgäste, die aussteigen wollen, verlassen sich zu recht nicht auf den Haltewunsch-Knopf, sondern suchen schon beim Einsteigen das Gespräch: „Eksgüse, Chauffeur, ich würde dann gärn bei Leen aussteigen“.
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Juni 2011, Kiruna

Ein Rückblick auf eine Dienstreise nach Kiruna im Juni 2011:

Ein schönes Beispiel dafür, wie die persönliche Situation die Wahrnehmung der Welt beeinflusst: Ich sitze allein beim Frühstück. Dann fällt eine Herde wildgewordener Rentner auf Bustour zum Nordkapp übers Buffet her. Zwei setzen sich zu mir und zwingen mir ein Gespräch auf. Weil ich unter den Anwesenden der einzige war, der augenscheinlich noch keine 100 Jahre alt war, meinte die Dame: „Wenn ich Sie so ansehe: sind sie bestimmt unser Busfahrer“

Na Bravo.

Nachtrag: wenn ich damals geahnt hätte, wie recht die Dame noch haben würde

Edinburgh (Foto-Safari April 2019)

Edinburgh habe ich irgendwann in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kennengelernt. Obwohl, ich weiss es genau: ich habe dort meinen 30ten Geburtstag gefeiert, während der European Geophysical Union Conference 1992. Und im Jahr drauf habe ich dort Silvester verbracht.

Im letzten April waren wir nach langer Zeit mal wieder da. Die Stadt ist wirklich schön gelegen, nah am Meer, mit reichlich Topographie (Castle, Arthur’s Seat…) und interessanter Anlage.

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Spargel im Backpapier

Spargel (der Grüne, vor Allem) ist extrem vielseitig. Man kann ihn kochen (besser nicht), grillen, in Butter braten, im Risotto ziehen lassen, zu einer Suppe pürieren. Ich hatte hier ja schon mehrere Rezepte mit Spargel gepostet, zum Beispiel mit Lachs und Kartoffelpürree oder Tricolore oder Pasta Primavera. Heute kommt eines dazu: Spargel aus dem Backofen. Wer das probiert, wird Spargel sicher nie wieder kochen wollen.

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Räucherlachs mit grünem Spargel und Kartoffel-Quark-Püree

Frühling! Spargelzeit! Bärlauchzeit!

Für das Kartoffelpüree (Herdöpfu-Stock) treiben wir einigen Extra-Aufwand. Wir brauchen grosse mehligkochende Kartoffeln und kochen sie mit Schale in wenig Wasser und einem gut schliessendem Topf dreiviertel gar. Sie sollten noch so fest sein, dass sie auf keinen Fall zerfallen. Kartoffeln abgiessen, kalt abspülen, dann grosszügig pellen und die Schalen beiseite legen (!). Geschälte Kartoffeln langsam zu Ende garen.

Vom grünen Spargel jeweils das untere drittel der Stangen abschneiden und zu den Kartoffelschalen legen.

Einen Becher (500 g) Quark (Vollfett oder dreiviertel-Fett – irgendwas muss ja den Geschmack transportieren, und mit Magerquark geht das eben nicht) mit gehacktem Bärlauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

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Naumburg, Saale

Das diesjährige Familienfest führte uns nach Naumburg an der Saale.

Naumburg ist wirklich nett, mit schönen Häuserzeilen, einem Markt, einem weiteren grossen Platz, dem Dom, der Wenzelskirche… An diesem Wochenende empfing uns Naumburg mit dem Töpfermarkt, einem Weinfest und einem Drehorgeltreffen. Also reichlich Abwechlung und Attraktivitäten.

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