London

London

September 19 2011, 11:59 AM by Karsten Seiferlin

We didn’t make it to „The Swan“ but otherwise this was a great weekend. We had rain showers when we were in buses or riding the tube, and had nice fall weather otherwise (with one exception, though: we got totally soaked just in the middle of the Tower Bridge where there was no escape anywhere in reach).

We walked from Waterloo Station by the London Eye over to Houses of Parliament, Westminster, St. James‘ Park, Buckingham Palace, St James‘ Park (where we had lunch on a terrace), Trafalgar Square (where we watched a one-man show that took too long: a man shouting at the audience for 45 minutes before he finally stuck his head through a tennis racket and pulled the racket’s frame all down his body), Leicester Square, Picadilly Circus, Regent Street, Oxford Street and then ended up in a Pub in Soho. From here down to Charing Cross, then Soho again, and finally dinner at Patara, an excellent Thai restaurant with a stylish both modern and traditional interiour and great dishes.

On day two we started on the southern Thames bank and walked the Queen’s walk eastward up to Tower Bridge. Very nice architecture on the way. Just inside the southmost pillar of the Tower Bridge is a nice little bar which was, to our surprise, almost empty. We had a table right at the Thames-facing window – nice! And then Fish ’n Chips for lunch. Huge portion, good taste. After getting soaked on the bridge we took the bus No. 15 to St. Pauls, then walked to Charing Cross underground station, and went up to Camden town, spending the afternoon strolling through the shops, markets and staples. Great! A first beer in the Fogg’s bar came with darkness, and then a rich, colorful and exotic-tasty Grand Thali at Masala Zone.

On Sunday we paid Harrod’s a visit, had lunch in a hidden side road, and then had to head back home. We have to come back (and if it’s for The Swan!)!

MUPUS Meeting in Berlin

MUPUS Meeting in Berlin

September 8 2011, 11:55 PM by Karsten Seiferlin

Vor zwei Wochen fand nach etwa zwei Jahren mal wieder ein MUPUS Meeting statt (in Berlin), mit Dinner in der Hafenkücke an der Rummelburg (?). Schön, die Kollegen von damals wieder zu sehen, und mehr noch, zu sehen, dass es dem Instrument gut geht. Die neueren (will heissen nachdem das MUPUS-Design fertig war) Erkenntnisse über Kometen bestätugen eigentlich nur unsere damalige Vorstellung, und unterstreichen, wie wichtig MUPUS für die Rosetta Mission ist oder sein kann, wenn alles glatt geht.

Biketour „Rund ums Guggershorn“

Biketour „Rund um den Guggisberg“

August 29 2011, 9:20 AM by Karsten Seiferlin

Biketour „Rund ums Guggershorn bei Guggisberg“, Schwarzenburger Land, Tour Nr. 501: http://www.touren.topin.travel/tour/887084e70d4312debc-mountainbike-tour-gantrisch-biking-501-rund-ums-guggershorn-mountainbike-touren-riedstätt-ch

Die angeblich sehr einfache Genusstour hatte vor allem zu Anfang sehr knackige Steigungen zwischen 19 und 25%. Landschaftlich ein Traum. Sehr gutes Glacé im Sternen in Guggisberg.

Tuna’s Coat

Tuna’s Coat

August 14 2011, 7:11 AM by Karsten Seiferlin

„Tuna’s Coat“ ist mein Lieblingsgericht im Nooch in Bern.

http://www.foodspotting.com/reviews/670621

Es kann doch nicht so schwer sein, das auch zuhause hinzubekommen.

Wir brauchen:

Frischen Thunfisch

Wasabi-Paste

Ingwer

Chili

Sesamöl

Sesamkörner

Sojasauce

Wok-Gemüse (Mischung nach Geschmack)

Zitronensaft

Zunächst bereiten wir eine Marinade vor, in der Thunfisch zwar nicht lange liegen soll, die wir aber brauchen, um die Sesamkörner – den „Coat“ – „anzukleben“. Dazu verrühren wir eine Messerspitze Wasabipaste, 2 TL Zitronensaft, 3 TL Sojasauce, 1 TL Sesamöl, etwas Salz miteinander. Keine der Zutaten sollte den Geschmack dominieren – im Fall von den nicht dominierenden Zutaten einfach etwas nachgeben. Sauce in einen tiefen Teller geben.

Nun ein kleines Stück Ingwer und eine Chilischoten-Spitze sehr fein hacken (so gross wie die Sesamsamen). Zusammen mit reichlich Sesamsamen in einen zweiten tiefen Teller geben.

Thunfisch in längliche Tranchen schneiden: nach Möglichkeit 2 cm dick, und etwa 4 cm breit. Dann die Tranchen in der Marinade wälzen, danach in den Sesamkörnern wälzen, um alle Seiten möglichst mit Sesam einzukleiden. Thunfisch zur Seite stellen.

Wok anheizen und das Wokgemüse bissfest zubereiten. Mit der restlichen Marinade ablöschen. Ggf. nachwürzen oder weitere Sojasauce nachgeben. Dann das Gemüse aus dem Wok nehmen und warm stellen.

Wok reinigen und mit sehr wenig Rapsöl auf den Herd stellen; Öl erhitzen. Den Thunfisch von allen Seiten jeweils 1 Minute anbraten (Vorsichtig wenden, um die Sesamkörner nicht zu verlieren). Wok vom Herd nehmen und den Fisch noch ein paar Minuten ziehen lassen. Das Innere soll noch roh bleiben – ca. 3 bis 5 mm tief von jeder Seite gegart, der Rest roh.

Wokgemüse auf Teller geben, den Thunfisch vorsichtig in Scheiben schneiden und auf das Gemüse legen. Sofort servieren.

Buskers street music festival at Bern

Buskers street music festival at Bern

August 12 2011, 2:52 AM by Karsten Seiferlin

Fascinating use of the voice – never heard something like that.

And here’s an Instagr.am:

Bern, Gerechtigkeitsgasse

Karstens Warsteiner – Slang – Liste

Karstens Warsteiner – Slang – Liste

August 11 2011, 8:17 AM by Karsten Seiferlin

„Karstens Warsteiner – Slang – Liste“

In Warstein sind zahlreiche Wörter – teils abgeleitet oder übernommen aus der örtlichen Variante des Plattdeutschen – noch in Gebrauch. Zumindestens in alteingesessenen Familien wird zuhause oder in familiären Kreisen oft noch auf dieses Vokabular zurückgeriffen. Zu recht, denn viele Begriffe liessen sich sonst nur umständlich umschreiben. Mit Hilfe meiner Familie habe ich die folgende Liste aufgesetzt:

  • ächteräs
    wörtl. "mit dem Hintern hinten", meint anders herum, umständlich, ungeschickt, z.B. mit 5 Leuten eine Glühbirne eindrehen (einer hält die Birne, vier drehen den Tisch)
  • Ambacht, Ambach
    Bohei, Umstand, Aufwand
  • Arschveraster
    (Herkunft und Verbreitung zweifelhaft): 3/4 lange Jacke
  • auffe Halle gehen
    in die (Schützen)Halle gehen, zum Feiern
  • Äslämmeken
    Klinke in der Hose
  • baldowern
    (rum-)toben / wie dölmern
  • basseln
    ???
  • baseln
    sich ungeschickt und hektisch/laut bewegen
  • Beschärmede
    (weibliche) Schamgegend
  • betuppen
    mogeln, bescheißen
  • bimsen
    heftig (auf) etwas einschlagen, z.B. Nagel, Pfosten
  • blinstern
    blinzeln / versuchen, genau hinzusehen
  • blirken, blierken
    siehe jäbbeln, mit heller schriller Stimme sprechen
  • blösig, bläösig
    windig
  • Bollacks
    großer Mensch, große Kartoffel, große Pflanze
  • Bollen
    Oberschenkel
  • Böllemann
    virtueller, dunkler, böser Mann ("Wer hat Angst vor´m Böllemann?")
  • Braken
    trockene Äste/Zweige
  • braken
    schnell fahren
  • Brocken
    Kleidung (ich habe extra alte Bocken angezogen)
  • busseln, burseln
    wühlen (im Gatten am busseln)
  • Busselkatte
    Kreisel; meint auch oft unruhigen Menschen, der überall rumwühlt
  • Butter, die (gute)
    Margarine, im Gegensatz dazu "Gute Butter" = Butter
  • Butter, das
    Butterbrot
  • chatzkern
    siehe gatzkern
  • Chässeln (Gässeln)
    Unkraut, kann gekocht und gegessen werden
  • chichstern [chixtern]
    das "ch" wie in "Ich", leises, albernes Lachen
  • Chloipe (Gloipe), Kloipe
    Ritze, z.B. am Hintern
  • chremmstern
    ch wie in "Ich", husten, heftiges Räuspern
  • chrurmeln
    donnern, auch "grummeln" (hier aber mit "g" am Anfang!)
  • chuillen
    ch wie in "ach", jaulen, heulen, Geräusch beim Einatmen mit Asthma
  • chürseln, chüsseln
    mit Feuer spielen (das "ss" ist stimmhaft und zeigt nur an, dass das "ü" schnell ausgesprochen wird.!)
  • Dääz
    Kopf
  • döllmern
    toben
  • Döneken
    Plural Dönekes: Anekdötchen, tolle Geschichte
  • Döppen
    Augen
  • döppen
    etwas / jemand untertauchen; Erbsen / Bohnen (aus der Schale) pulen
  • dörroin
    durcheinander (im Kopf), verwirrt
  • Dötzken
    kleiner Mensch, kleines Kind
  • droige
    trocken im Sinne von langweilig, oder bewusst ernst trotz lustigem Zusammenhang
  • druihörig
    stur, keinen Rat annehmend
  • etterig
    kreiterig, streitsüchtig, gereizt
  • Ette
    "(d)er da", "sie/die da"
  • fentern
    hantieren
  • Fenterbüchse
    Mensch, der ständig an etwas rumhantiert/spielt
  • ferme
    heftig, feste
  • fickerig
    nervös, etwas gereizt, hektisch
  • freilen
    ineinander drehen, eindrehen
  • friemeln, friermeln
    etwas auseinander dröseln, aufknoten
  • friggen
    freien, auf Freiersfüßen sein, anbaggern
  • Fruiseküttel, Fruisekürtel
    "Frostbeule", Mensch, der schnell friert
  • für´s Krankenhaus in Drewer
    umsonst, vergeblich (z.B. Nullspiel beim Doppelkopf)
  • gatzeln, gatzkern
    heftig regnen
  • Gedöns
    unordentliche Ansammlung von Gegenständen
  • Gekröse
    Kleinzeugs, z.B. auch Bilder beim Doppelkopf
  • Gesockse
    asoziales Pack
  • Gnupp, [Chnupp]
    davon "abgnuppen", Knorpel, abgnuppen meint Knochen absuchen, dabei den Knochen mit den Zähnen bearbeitend, und laute Schmatzgeräusche abgebend
  • gruinen
    heulen / weinen
  • Hampeuter
    Witzfigur, nutzloser, seltsamer aber harmloser Zeitgenosse
  • Hambummel
    Landstreicher, Berber, Obdachloser, Bettler
  • harre
    laut
  • Hasenbutter
    ein Butterbrot (meist "Zugeklapptes"), dass als Proviant mitgenommen, aber nicht gegessen wurde, wird dann wieder zurückgebracht und den Kindern als "bei den Hasen gefundenes" Brot schmackhaft gemacht. Diese Strategie wirft ein übles Licht auf denjenigen, der sie benutzt, weil er einerseits Kinder für ziemlich dämlich hält und andererseits versucht, ihnen das einzureden, was er/sie selbst verschmäht hat.
  • häustern
    im Haus rumwühlen
  • Heiwen
    Haut (?), Pelle (jdm. auf de Heiwen hängen)
  • Henkelmann
    Warmhaltegefäß für das Mittagessen eines Arbeiters
  • Herrchotsheineken
    nervender, geistig armer aber lieber bemitleidenswerter Mensch
  • Hespen
    Beine (lange Hespen haben)
  • Heudommes
    nutzloser Mensch
  • Hewwerecht
    Besserwisser
  • hibbelig
    nervös, zappelig
  • Hoimedruiwer
    wörtl.: nach-Hause-Treiber
  • hömma!
    "Hör mal!"
  • hören, bei wen hörst Du denn, wem hörst Du denn
    Zu welcher Familie gehörst Du?
  • Hucke
    Teil des Rückens: “Der kriegt sie auf die Hucke!”
  • Hümmeken
    kleines, scharfes Messer (z.B. zum Zwiebel schälen/schneiden)
  • Ins Lümpken packen
    das Portmonee aufmachen und Geld geben, etwas ausgeben, spendieren, Geld schenken
  • jäbbeln
    mit schriller Stimme sprechen/schreien
  • jackeln
    mit etwas wackeln, z.B. mit/auf dem Stuhl
  • Jaust
    Junge (etwas lauter oder lästiger oder unerzogener Junge)
  • käbbeln
    balgen, toben, spielerisch ringen
  • Kähle
    Arzt ("naome Kähle gehn" = zum Arzt gehen)
  • kakelig
    dürftig bekleidet, insbesondere am Hals ("Tu dir ma´n Schal um, bist ja so kakelig um´n Hals")
  • Karaasche
    Garage
  • Kawenzmann
    großer Mensch, großes Ding
  • Kieweken
    Ferkel
  • klamüsern
    suchen / ?
  • klauern
    manschen, in Schlamm/Brei rühren und dabei Schmutz verteilen
  • Klinke
    L-förmiger Riss in Kleidung
  • Klogges, Klögges
    Stutenkerl, von Nikolaus
  • klünstern
    hantieren
  • Knibbeln
    mit den Fingernägeln abtrennen
  • Knüpp
    Knoten
  • Kötten
    asoziales Pack
  • kötten, sich ankötten
    streiten
  • kraosen
    krummeln, kramen
  • kreitern
    streiten (mit Worten)
  • Krömekes, Kräömekes
    Kram, Krimskrams
  • krücken
    lügen
  • krummeln, krurmeln
    kramen, kraosen
  • kruselig
    kraus, unordentlich liegende Decke o. ä.
  • kuiern
    reden, oft im Sinne von schwatzen
  • Kunte
    Hintern
  • Kusselkopp, Kurselkopp
    Purzelbaum
  • Küttel, Kürtel
    Schiss, Häufchen
  • kuwwelig
    ???
  • Lauschepper
    ein Mensch, der sich "auf Lau" durchschlägt, Schnorrer
  • Lösse
    Haare (lange Lösse haben)
  • luik
    eben, z.B. “luike Strecke”