Kartoffel-Quark-Plinsen

Im Sauerland und vermutlich in Westfalen ganz allgemein versteht man unter „Plinsen“ flache vielleicht daumendicke in Butter gebratene Frikadellen/Bulletten-förmige Kartoffel-Quark-Dinger. Da mir wieder mal nichts rechtes einfallen wollte für das Abendessen/Z’Nacht, im Kühlschrank aber noch mehlig kochende Kartoffeln/Herdöpfu und ein paar Tomaten lagen, habe ich mich mal an diese Plinsen gewagt (zum ersten mal).


Ich habe zunächst 5 bis 6 grosse Kartoffeln in der Schale gekocht, gepellt und dann in eine Rührschüssel gegeben, dann 150 g Rahmquark, ein Ei, einige (vielleicht 4 bis 6) Esslöffel Mehl, Schnittlauch und geriebenen Emmentaler (etwa so viel wie Mehl) mit dem Pürierstab zu einer halbfesten, Pürree-ähnlichen Masse gerührt, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abgeschmeckt, und dann in reichlich schäumender Butter beidseitig angebraten, bis beide Seiten appetitlich gebräunt waren. Dann Herd ausstellen und die Plinsen noch etwas nachziehen lassen. Aus den Tomaten habe ich mit einem Schuss Noilly Prat eine dickflüssige Tomatensauce zubereitet. Die Plinsen habe ich „an“, wie man heutzutage so schön sagt, der Tomatensauce serviert. War prima, kann man ins Repertoire aufnehmen.

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