Rezension zum Plaud Note, nicht zum Note Pro. Preisunterschied bei Digitec Galaxus groß, anderswo teils marginal. Bei marginalem Unterschied klare Tendenz zum Note Pro wegen Display, Apple Find My und Optik.
Hauptkritik: Software. Transkription und Stil-Umsetzungen sind stark, Community bietet sehr viele Stile (Vorlagen). Erstellung eigener Vorlagen ist unklar: Button vorhanden, aber keine Syntax-Dokumentation. Vorlagen sind A.I. Prompts in natürlicher Sprache; ausführliche Prompts liefern bessere Ergebnisse.
Speicherort eigener Vorlagen zunächst unklar; versehentliche Mehrfacherstellung. Löschen redundanter Vorlagen offenbar nicht möglich. Vorlagenverwaltung und Autoflow sind nicht intuitiv und schwer auffindbar. UI braucht Überarbeitung für Anfängerfreundlichkeit.
Integration via MCP: Claude kann auf Plaud-Aufnahmen zugreifen und deren Transkriptionen weiterverarbeiten. Automatische Suche nach nicht transkribierten Aufnahmen, Schonung des 300-Freiminuten-Budgets, Offline-Transkription mit Claude möglich. 1:1-Transkription mit Vorlagen frei in Claude programmierbar; unterschiedliche Vorlagen pro Dateityp.
Kombination aus Plaud und Claude Cowork hebt Workflow auf neues Niveau. Viele Funktionen lieber über Claude statt über Plaud Software.
Preis von ca. 100 Franken für das Plaud Gerät ist gut angelegt für private und berufliche Aufnahmen. Fazit vom 2026-06-22: Kaufen.
Dieser Artikel ist bereits mehr als ein Jahr alt (September/Oktober 2023), aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, ihn zu veröffentlichen. Weitere Berichte über den Seestar S50 werden sicher folgen.
M 8
Was das Seestar S50 eigentlich ist, beschreibe ich weiter unten. Vorgestellt im März 2023, bestellbar zum Pre-Order Preis ab April 2023, und in homöopathischen Dosen ausgeliefert ab Mitte September 2023 war ich angenehm überrascht, mein persönliches, privat gekauftes Exemplar, bestellt Anfang Juni, bereits am 28. September 2023 in Empfang zu nehmen. Der Plan war, dass ich es umgehend teste und einen Blogbeitrag über meine Eindrücke verfasse. Meine Vorstellung war, ChatGPT einen moderat positiven Text ausspucken zu lassen und fertig (Scherz…). Aber es kam alles anders. Darum kommt vor dem eigentlichen Test (siehe weiter unten) erst mal Drama.
Die Fujifilm Finepix X100F (Affiliate link) – im Folgenden kurz X100F genannt – ist Fujifilms vierte (F=four) Iteration der mittlerweile legendären X100. Das World Wide Web und Youtube sind voll von emotionalen Liebeserklärungen für die X100. Es ist eine Camera, die man sofort in die Hand nehmen möchte. Sie sieht toll aus, dabei „harmlos“, sodass sie unauffällig und weniger bedrohlich daher kommt als die typische DLSR. Die Bedienung, die ganz klassisch auf Blendenring, Belichtungszeit-Rad, eines zusätzlichen Rads für Belichtungskompensation und vielen frei programmierbaren Tasten beruht, spricht vor allem Fotografen an, die nicht erst mit den computerisierten Digitalcameras und ihren PASM-Moduswahlrädern und mehrfach belegten Kontrollrädchen fotografieren gelernt haben.