{"id":2526,"date":"2017-12-29T15:50:42","date_gmt":"2017-12-29T15:50:42","guid":{"rendered":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?p=2526"},"modified":"2018-05-20T13:17:13","modified_gmt":"2018-05-20T13:17:13","slug":"usa-reise-im-wohnmobil-er-fahr-ungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?p=2526","title":{"rendered":"USA-Reise im Wohnmobil: Er-FAHR-ungen"},"content":{"rendered":"<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2525\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?resize=768%2C511 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?resize=1024%2C682 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13079.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Vier Wochen waren wir mit dem Wohnmobil, oder RV f\u00fcr Recreation Vehicle, wie man in den USA sagt, unterwegs zwischen Pazifik und Atlantik, von Seattle, Washington bis Washington D.C. \u00dcber die Stationen der Reise habe ich in zahlreichen Blogposts (<a href=\"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?tag=coast-to-coast\">hier<\/a>) berichtet. Hier geht es um Erfahrungen, Eindr\u00fccke und Tipps, die mit dem RV und dieser speziellen Form zu reisen zu tun haben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Buchung<\/h2>\n<p>Wir haben ein RV des Anbieters Cruise America \u00fcber Flamingo Reisen, verb\u00e4ndelt mit USA Reisen.de, gebucht. Interessanterweise sind die Preise dort etwas unter denen, die man bei Cruise America auf deren USA Website zahlen m\u00fcsste. Die Buchungsbest\u00e4tigung mit einer Rechnung kommen nach ein paar Tagen. Dann ist recht bald eine Anzahlung f\u00e4llig (Prozentsatz hab ich vergessen, vielleicht 20%). Etwa 6 Wochen vor Abreise ist der volle Betrag f\u00e4llig. Nachdem dieser \u00fcberwiesen wurde, bekommt man ein kleines Paket per Post, mit Reiseunterlagen, einem USA Strassenatlas, den Buchungsbedingungen und vor Allem einem Voucher in einem Heftchen, das man mitnehmen und bei der \u00dcbernahme vorweisen muss. Der ganze Buchungsprozess sollte f\u00fcr jemanden, der schon mal einen Flug online gebucht hat, leicht zu erledigen sein. Beim Auswahlprozess lassen sich Preise f\u00fcr verschiedene Zeitr\u00e4ume, Mietstationen, RV Typen und Zusatzpaketen wie Inklusiv-Meilen anschauen, bevor man sich festlegt.<\/p>\n<p>Den Flug haben wir ebenfalls online bei IcelandAir gebucht. Die Strecke von Z\u00fcrich nach Seattle liegt fast auf einem Grosskreis (d.h. minimale Dauer, minimale Strecke). Die Zwischenlandung in Reykjavik liegt zeitlich auch n\u00e4her an der Mitte als ein Stop-Over schon in Europa oder erst in den USA, und die Wahrscheinlichkeit, Gep\u00e4ck bei der Zwischenlandung zu verlieren, ist auch kleiner als bei schlecht organisierten USA Hubs. Zu IcelandAir kann ich nur sagen, dass das Essen wirklich unterirdisch miserabel ist, unter aller Sau. Snacks gibt es keine, auf keinem der beiden Teilfl\u00fcge. Also unbedingt mit Proviant eindecken und mitnehmen. Das Personal ist sich nicht immer \u00fcber den Unterschied zwischen Vieh und zahlenden G\u00e4sten bewusst und &#8211; vorsichtig ausgedr\u00fcckt &#8211; manchmal etwas barsch. Von der oft gelobten skadinavischen Freundlichkeit war gar nichts zu sp\u00fcren &#8211; auf keinem der vier Teilfl\u00fcge. IcelandAir versteigert im Vorfeld \u00fcbrigens online die bessere Sitzpl\u00e4tze, zu teils abenteuerlichen Preisen. Das f\u00fchrt dann dazu, dass man, wenn man nicht mitbietet, garantiert da sitzt, wo niemand sitzen will. Immerhin ist IcelandAir bei USA Fl\u00fcgen sehr g\u00fcnstig.<\/p>\n<h2>Die Anreise und \u00dcbernahme<\/h2>\n<p>Wichtig: der Vermieter erwartet, dass man die erste Nacht nach der Einreise und dem Transatlantik-Flug im Hotel verbringt. D.h. Man sollte sich rechtzeitig um ein strategisch gut gelegenes Hotel f\u00fcr die erste Nacht k\u00fcmmern. Zum Beispiel auf halbem Weg zwischen Airport und der Cruise America Niederlassung.<\/p>\n<p>Die \u00dcbergabe erfolgt erst zum vereinbarten Zeitpunkt. Es macht meistens keinen Sinn, viel eher dort zu sein, da das eingeplante RV noch gar nicht bereit ist, und die n\u00f6tigen Papiere auch nicht. Eine Stunde vor der Zeit schadet aber nicht, denn man kann die Wartezeit damit verbringen, die Einf\u00fchrungsvideos mit Bedienungshinweisen etc. anzuschauen. Das ist erstens praktisch und zweitens eh vorgeschrieben. Dann unterschreibt man diverse Papiere, nimmt eine T\u00fcte mit Utensilien in Empfang: Eine Tagesration blaue Zauberfl\u00fcssigkeit f\u00fcr die Toilette, eine Rolle Toilettenpapier, Streichh\u00f6lzer f\u00fcr den Gasherd, der aber mit einem piezoeletrischen Funkengenrator ausgestattet ist, eine Bedienungsanleitung, Ersatzsicherungen, Taschenlampe&#8230; so Zeugs halt.<\/p>\n<p>Das RV kommt &#8222;leer&#8220;, d.h. man kann entweder das Personal Pack und das Kitchen Pack mieten (recht teuer und Schrott) oder sich am ersten Tag in einer Mall eindecken. Wir verzichten auf das Personal Pack und kommen mit unseren kleinen Reiseschlafs\u00e4cken und Kissen, und kaufen ein Bettlaken im n\u00e4chsten Safeway. Das Kitchen Kit mieten wir, obwohl T\u00f6pfe, K\u00fcchenutensilien, Teller, Tassen, Gl\u00e4ser und Besteck von billigster Machart sind. Weingl\u00e4ser, Korkenzieher fehlen ganz. Ausserdem mussten wir nachkaufen:<\/p>\n<ul>\n<li>Schneidebrett<\/li>\n<li>Weingl\u00e4ser<\/li>\n<li>Korkenzieher<\/li>\n<li>Kaffeefilter<\/li>\n<li>Messbecher<\/li>\n<li>Kaffeekanne (bei uns passte der Messbecher und hat damit beide Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnen)<\/li>\n<li>Salz, Pfeffer, Essig, \u00d6l etc.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach der \u00dcbernahme heisst es erst mal, sich einzurichten und dann eine Mall zu suchen, um Lebensmittel und die Utensilien von der Liste hier oben zu besorgen.<\/p>\n<p>Und wo wir schon mal bei den Mietformalit\u00e4ten sind, besprechen wir auch gleich die Abgabe. Der Tank muss soweit gef\u00fcllt werden wie bei der \u00dcbernahme (in unserem Fall halbvoll). Propan muss aufgef\u00fcllt sein, die Grau- und Schwarzwassertanks (s.u. zur Erkl\u00e4rung) m\u00fcssen leer sein, der Deckel und der Schieber, die die Tanks nach unten\/aussen verschliessen, m\u00fcssen ge\u00f6ffnet sein. Innen sollte Staub gewischt und gefegt sein, und nat\u00fcrlich hinterl\u00e4sst man auch Bad und K\u00fcche in einem Zustand, bei dem man sich nicht sch\u00e4men muss. In der Mietstation werden noch ein paar Papiere ausgetauscht, es werden Tacho, Tankuhr und Gestank-F\u00fcllstand kontrolliert, und das war&#8217;s dann auch. Eine Kontrolle, ob und wie gut geputz war, fand nicht statt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Aussen und Innen<\/h2>\n<h3>Aussen<\/h3>\n<p>Gross. Sehr gross. 3 Meter breit, plus Spiegel, das ist ein guter Meter mehr als das SUV daheim in der Garage. 3 Meter hoch (Achtung bei Br\u00fccken, B\u00e4umen, etc., und um Parkh\u00e4user macht man nat\u00fcrlich einen grossen Bogen), 25 Fuss lang, das sind gut acht Meter. Die Bauart heisst auf Deutsch wohl &#8222;teilintegriert&#8220;, d.h. auf ein noch unmodifiziertes Chassis mit Truck-F\u00fchrerhaus vorn wird ein Aufbau gesetzt, der nahtlos mit dem F\u00fchrerhaus verbunden und innen durchg\u00e4ngig begehbar ist. Das ist mega-praktisch, da man jederzeit mal schnell von vorn zum K\u00fchlschrank kann, oder Camera etc. von hinten nach vorn holen kann, etc. Cruise America bietet auch einen C19 an, das ist ein Pick-Up, auf den ein separater Aufsatz gepackt wird. Hier ist der Wohnbereich nur durch eine T\u00fcr im Heck begehbar &#8211; es gibt keine Verbindung zwischen &#8222;Auto&#8220; und Wohnbereich. Ausserdem sind diese C19 Typen innen sehr klein, aber kaum billiger. Daf\u00fcr lassen sie sich flotter und komfortabler fahren. Die C25 Typen haben eine T\u00fcr an der Beifahrerseite, mit einer separaten mit Fliegengitter gef\u00fcllten Innent\u00fcr, damit man bei sch\u00f6nem Wetter die T\u00fcr offen halten kann, Viecher aber draussen bleiben. Auf der Beifahrerseite befindet sich auch F\u00fcllst\u00fctzen f\u00fcr LPG (Liquid Propane Gas), das wir \u00fcbrigens nur einmal am Ende der Reise auff\u00fcllen mussten. Weiter hinten gibt es ein grosses Staufach, dass von der Seite und vom Heck zug\u00e4nglich ist, und neben dem Reserverad einen massiven Klapptisch enth\u00e4lt und Platz genug l\u00e4sst f\u00fcr einen grossen Fahrradkoffer und das ausgepackte und hingelegte Rennrad. Es w\u00fcrde wohl auch zwei Fahrr\u00e4der reinpassen, und\/oder Koffer etc.. In diesem Staufach wird auch der Wasserschlauch transportiert, den man f\u00fcr dieses und jeses ben\u00f6tigt (s.u.).<\/p>\n<p>Auf der Fahrerseite liegt der Ablauf der beiden Abwassertanks (Schwarzwasser f\u00fcr das ganz unappetitliche Abwasser, der Grauwassertank nimmt Wasser aus K\u00fcche, Dusche und Waschbecken auf), der mit einem Schieber verschlossen und einem zus\u00e4tzlichen Deckel gesch\u00fctzt ist. Ein ca. 5 Meter langer flexibler und 10 cm dicker Schlauch wird w\u00e4hrend der Fahrt hinter einer Klappe in einem langen Rohr unter dem RV transportiert, und passt anstatt des Deckels auf den Stutzen des Abwasser-Auslasses. In Augenh\u00f6he oberhalb des Abwasserstutzens findet man den Anschluss f\u00fcr Frischwasser. Weiter vorn ist hinter einer Klappe das Stromkabel versteckt. Dort in der N\u00e4he liegt auch der Tankstutzen f\u00fcr Sprit (dazu sp\u00e4ter mehr). Noch weiter vorn ist im unteren Teil hinter einer Klappe ein Generator versteckt, der sich bei Bedarf auch noch aus dem Benzintank bedient und 110 V erzeugen kann. Der Betrieb ist nur im Notfall zu empfehlen, und wir sind ganz ohne ausgekommen.<\/p>\n<h3>Innen<\/h3>\n<p>Vorn hat es f\u00fcr Fahrer und Beifahrer je einen Sitz, mit seitlicher Armlehne, die auf den unendlich langen Etappen sehr gelegen kommt. Zwischen den beiden Sitzen ist der Durchgang in den Wohnraum, und vorn eine ausladende Mittelkonsole mit etlichen Stauf\u00e4chern f\u00fcr Trinkflaschen, Handy und Ladeger\u00e4t, mobile Hotspot, Ladekabeln, Cameras etc. pp.<\/p>\n<p>Dahinter folgt auf der rechten Seite ein Sitzplatz und danach die T\u00fcr, links sind zwei sich gegen\u00fcber stehende Sitzb\u00e4nke, auf die (eng) je zwei Personen passen. Dazwischen ist zweckm\u00e4ssigerweise ein recht grosser Tisch montiert. Man kann bei Bedarf den Tisch absenken und die Polster der B\u00e4nke so umlagern, dass sich ein sehr enges Bett f\u00fcr zwei oder ein sch\u00f6n breites Bett f\u00fcr eine Person bauen liesse.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2528\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?resize=525%2C121\" width=\"525\" height=\"121\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?resize=300%2C69 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?resize=768%2C177 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?resize=1024%2C236 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0276.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Dahinter schliesst sich ein sehr grosser K\u00fchlschrank und dar\u00fcber ein beachtlich grosses Gefrierfach an. Der K\u00fchlschrank fasst locker zwei Gallonen Wasser und Organensaft in der untersten Etage, und in den drei Etagen dar\u00fcber ist mehr Platz als zuhause. Die K\u00fchlleistung ist beachtlich: nicht selten waren Joghurt und Salsa gefroren, obwohl es draussen \u00fcber 30\u00b0 hatte.<\/p>\n<p>Noch eisiger geht&#8217;s im Gefriefach zu, das etliche grosse Packungen Eiscreme, mehrere eingefrorene Reste vom Abend vorher sowie durchaus beachtliche Fleischvorr\u00e4te fasst, und diese auch in kurzer Zeit einfriert.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber und im Anschluss an die T\u00fcr folgt die K\u00fcche, mit Mikrowelle (die Ger\u00e4usch-bez\u00fcglich ein Dauer\u00e4rgernis darstellt), Gasherd mit zwei, in \u00e4lteren Modellen auch drei Flammen, einem Edelstahl-Sp\u00fclbecken mit Wasserhahn am Schlauch zum Abspr\u00fchen von Gem\u00fcse, sowie Schr\u00e4nken oben und unten &#8211; ausreichend Platz f\u00fcr Geschirr, T\u00f6pfe, Gew\u00fcrze, Essig, \u00d6l, Kaffee etc. Weitere Schr\u00e4nke befinden sich \u00fcber der Sitzgruppe. Hier kann man zum Beispiel Getr\u00e4nke, Snacks, Konserven, Pasta etc. unterbringen. Steckdosen hat es auf beiden Seiten reichlich. Es gibt sogar insgesamt 6 festverbaute USB-Buchsen, die sogar dann funktionieren, wenn man nicht am Stromnetz h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Hinter dem K\u00fchlschrank folgt der Kleiderschrank, der im unteren Teil drei Schubf\u00e4cher hat. Daran schliesst sich ein Waschbecken mit Unterschrank, Spiegelschrank etc. an, zum Rasieren, Z\u00e4hne putzen etc. Der Abschluss wird fahrerseitig vom &#8222;Bad&#8220; gebildet: ein normal dimensioniertes Porzellan-WC und eine zwar enge aber ausreichende Dusche. Hier hat es, wie an mehreren anderen Stellen auch, ein Dachfenster, das sich aufstellen l\u00e4sst und mit Fliegengitter gegen Viechzeugs versehen ist.<\/p>\n<p>Auf der rechten Seite, also neben dem Bad, bietet das Heck ein ca. 1.50 breites Doppelbett, das bei uns aber nur als Ablage f\u00fcr Reisetaschen etc. zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Geschlafen wird im Alkofen, also \u00fcber dem Fahrerhaus. Der Aufstieg gelingt leicht \u00fcber die Sitzbank, und ein stabiler Griff am Einstieg sorgt f\u00fcr sicheren Halt. Im Alkofen gib es auf beiden Seiten schmale Fenster, die sich jeweils aufschieben lassen, und im Dach eine der vielen klappbaren Dachluken. Wenn man das Schlafgemach erreicht hat, kann man &#8211; wenn man m\u00f6chte &#8211; zum Rest des Raumes hin einen Vorhang an einer Dachschiene ziehen und f\u00fcr Privatsph\u00e4re sorgen.<\/p>\n<p>Ein zweigeteilter schwerer und blickdichter Vorhang ist tags\u00fcber hinter den beiden Sitzen zusammengerollt und kann abends im F\u00fchrerhaus entlang der Seitenscheiben bis jeweils zur Mitte der Windschutzscheibe gezogen und dort mit Velcro fixiert werden &#8211; so kann auch von dort niemand in den Wohnbereich schauen. Ein weiterer Vorhang trennt bei Bedarf den hinteren Teil mit Bett, Nasszelle und Waschbecken von der &#8222;K\u00fcche&#8220; ab.<\/p>\n<p>Alles ist dabei recht luftig, grossz\u00fcgig und gross. Und schlecht verarbeitet. Sehr schlecht. In Europa w\u00fcrde man so etwas wohl kaum akzeptieren. Schlampig bis miserabel zusammen geschossen wirken die M\u00f6bel. Und klappern und zirpen und zwitschern und quitschen w\u00e4hrend der Fahrt wie eine Vogliere mit einem grossen Schwarm Nymphensittichen, ein paar Nebelkr\u00e4hen und G\u00e4nsen. Dazu kommt das Klopfen und Scheppern des Drehrings (aus Draht mit kleinen R\u00e4dchen) und des Drehtellers in der Mikrowelle.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2529\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?resize=525%2C120\" width=\"525\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?resize=300%2C68 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?resize=768%2C175 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?resize=1024%2C233 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0275.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Das Teil beim Fahren<\/h2>\n<p>Zur Ger\u00e4uschkulisse bitte nochmal den letzten Abschnitt lesen. Dazu kommt der immerhin 375 PS starke Achtzylinder, der quasi auf Knieh\u00f6he zwischen Fahrer und Beifahrer sitzt und sehr lautstark Benzin von hinten nach vorn und in die Einspritzd\u00fcsen pumpt. Gesch\u00e4tze vier bis f\u00fcnf der acht Zylinder machen wohl nichts anderes, denn der gebotene Vortrieb kann sicher leicht von den restlichen drei bis vier Zylindern erzeugt werden. Dazu kommt eine gem\u00fctliche aber immerhin berechenbare Vierstufen-Automatik, deren Overdrive sich sperren l\u00e4sst, indem man mittels Lenks\u00e4ulenhebel in einen &#8222;Haul&#8220;-Modus schaltet, bei dem die G\u00e4nge ordentlich ausgedreht werden und durch fr\u00fchzeitiges Zur\u00fcckschalten ordentlich Motorbremse erzeugt wird.<\/p>\n<p>Die Lenkung irritiert nicht mit zu viel Gef\u00fchl von Strasse und R\u00e4dern und Achsen, und bleibt unverbindlich-weichgesp\u00fclt. Das f\u00fchrt dazu, dass man eigentlich nie einen &#8222;sauberen Strich&#8220; ziehen kann, sondern st\u00e4ndig, geradeaus wie in Kurven, nach dem trial-and-error Prinzip korrigiert. Nun ja. Heizung, Klima, Scheibenwischer und Licht funkionieren aber tadellos, und nach kurzer Zeit ist man mit dem Teil eigentlich ganz gut unterwegs und kommt auch nach langen Strecken einigermassen entspannt ans Ziel.<\/p>\n<p>Sofern die Strassen nicht zu eng werden, nat\u00fcrlich. Beinahe alle Strassen und auch die Parktpl\u00e4tze in den Malls sind locker breit genug f\u00fcr so grosse Kisten. Was in Europa und gerade bei uns in der Schweiz einfach extrem unpraktisch bis ganz und gar unm\u00f6glich w\u00e4re, f\u00e4llt in den USA eigentlich (fast) nie als Problem auf: drei Meter Fahrzeugbreite sind schmal genug, um auf (fast) allen Strassen reichlich Luft auf beiden Seiten zu haben. Problematischer ist da schon die Federung, d.h. eigentlich der Strassenzustand. Was wir zwischen Seattle und Washington D.C. unter die R\u00e4der bekommen haben, w\u00e4re hier wegen massiver Bauf\u00e4lligkeit entweder ganz gesperrt oder extremst eingebremst befahrbar. Dort stehen nicht mal Warnhinweise. Wir reden hier \u00fcber Interstates und andere grosse Highways, nicht \u00fcber Nebenstrecken, \u00fcbrigens. Ich hatte ja <a href=\"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?p=2277\">hier<\/a> schon beschrieben, wie wenig Wartung, Instandhaltung und Respekt vor Sachwerten man beobachten kann oder muss. Und da machen die Strassen eben leider keine Ausnahme. Zusammen mit der Mikrowelle und der Vogliere im Heck bekommt man schon mal das Gef\u00fchl, das JETZT aber wirklich alles auseinanderf\u00e4llt. Tut es nat\u00fcrlich nicht. Erstaunlicherweise ist in den ganzen vier Wochen nichts zu Bruch gegangen, kein Weinglas, nicht der Mikrowellen-Teller, gar nichts.<\/p>\n<p>Zusammengefasst kann man sagen, das verw\u00f6hnte Europ\u00e4er sich beim Fahren in First- oder gar Old-World-Problems hineinsteigern k\u00f6nnen, aber eigentlich alles ganz und gar funktioniell und ausreichend ist, und man in vier Wochen weder Materialsch\u00e4den noch k\u00f6rperliche oder psychische Sch\u00e4den erleiden musste (naja, ausser der &#8222;Vogliere&#8220; vielleicht).<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2547\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?resize=525%2C394\" width=\"525\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?resize=768%2C576 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0103.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h2>\u00dcbernachten: die t\u00e4gliche Routine<\/h2>\n<p>Bevor man \u00fcberhaupt ans \u00dcbernachten denken kann, muss man einen Platz finden, an dem man seine &#8222;Zelte&#8220; aufschlagen will. RV campgrounds gibt es an jeder Ecke, aber es ist ratsam, sich in der Hochsaison und bei den \u00fcblichen Hotspots rechtzeitig umzuh\u00f6ren. Praktisch alle RV campgrounds sind per Internet buchbar, und es gibt mehrere Apps, die RV camps auf einer zoombaren Karte anzeigen, und dann jeweils Kosten, Ausstattung, Buchungs-Website und Rezensionen anzeigen. Wir haben vor Allem im Westen, insbesondere rund um die Canyons, einen oder zwei Tage im Voraus im Internet reserviert und bezahlt. Die Standards sind auf den RV campgrounds recht unterschiedlich, aber meistens gibt es zentrale Duschen und Toiletten, Waschmaschinen, und mehr (selten) oder weniger (in der Regel) funktionierendes WIFI (dazu sp\u00e4ter mehr). Nicht alle Pl\u00e4tze bieten einen sogenannten Full Hookup. Damit sind Anschl\u00fcsse f\u00fcr Frischwasser, Strom, Abwasser, und manchmal Kabel-TV gemeint. Auf die letzteren beiden kann man sehr gut verzichten, insbesondere, wenn man nur eine Nacht bleibt, denn der Abwassertank fast locker eine Tagesration, und Campgrounds ohne Abwasser am Stellplatz haben irgendwo eine Dumping Station, an der man morgens vor der Abreise den Tank leeren kann. Zu einem Stellplatz geh\u00f6rt auch eigentlich immer eine Picknick-Garnitur aus zwei Sitzb\u00e4nken und einen Tisch, die fest miteinander verbunden sind. Es gibt sogenannte Pull-Through Stellpl\u00e4tze, bei denen man vorw\u00e4rts rein und vorw\u00e4rts auch wieder heraus fahren kann. Bei den anderen muss man halt bei der Abreise ein paar Meter r\u00fcckw\u00e4rts fahren. Der Preisunterschied rechtfertigt selten diesen Komfort, und die Pull-through sind meist eher ausgebucht.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2549\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?resize=768%2C512 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?resize=1024%2C683 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0089.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>\u00dcblicherweise wird man angehalten, am Eingang anzuhalten und sich zu registrieren und zu bezahlen, falls man das nicht schon online erledigt hat. Dann bekommt man einen Platzplan in die Hand gedr\u00fcckt, auf der die Zufahrt zum angewiesenen Stellplatz eingezeichnet ist. Man k\u00f6nnte sich ja sonst verfahren oder zumindest ungeschickt gegen die vorgeschrieben Fahrrichtung fahren und dann bei der Einfahrt auf den zugewiesenen Stellplatz an einer allzuengen Spitzkehre scheitern, die man nicht h\u00e4tte, k\u00e4me man &#8222;von hinten&#8220;. Einmal angekommen, werden die Stromleitung und die Frischwasserleitung angeschlossen, und, sofern vorhanden, der Abwasserschlauch mit spitzen Fingern und geschlossener Nase zwischen Stutzen und dem daf\u00fcr vorgesehenen Loch verlegt. Die jeweiligen Anschl\u00fcsse sind so geschickt am Stellplatz positioniert, dass man leicht alle Kabel und Schl\u00e4uche verlegen kann.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2542\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?resize=768%2C511 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?resize=1024%2C682 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fxt13209.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Danach wird der Vorhang vor der Windschutzscheibe installiert, und alle Gadgets zum Laden angeschlossen. Handy, Camera-Akkus, iPad, jeweils mal zwei&#8230; Dann das angeblich exisiterende WLAN austesten, mails kontrollieren, Fotos in die Cloud hochladen, um sie vor Verlust zu sichern. Und jetzt, endlich, gibt es auch ein Glas Wein oder Bier.<\/p>\n<p>Danach kochen, essen, der gem\u00fctliche Teil des Tages hat begonnen.<\/p>\n<p>Meistens sind wir nicht sehr &#8222;alt&#8220; geworden, da man tags\u00fcber viel erlebt hat und am n\u00e4chsten Tag wieder fr\u00fch aufstehen will (meistens zwischen 7 und 8 sp\u00e4testens).<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der n\u00e4chste Morgen beginnt mit dem Fr\u00fchst\u00fcck: Wasser aufsetzen, Kaffeepulver in den Filter, Speck anbraten, Eier braten, Bagel mit Salsa, Kochschinken und Monterey Jack oder besser noch der Variante mit Jalape\u00f1o-St\u00fcckchen belegen und in der Mikrowelle erhitzen, bis der K\u00e4se fliesst (alles ist besser mit geschmolzenem K\u00e4se, weiss doch jeder). Dazu Orangensaft. Den Tag beim Fr\u00fchst\u00fcck planen (wo sind wir am n\u00e4chsten Abend, wie weit bzw. wie lange m\u00fcssen wir fahren, was schauen wir unterwegs an, m\u00fcssen wir einkaufen und wenn, was&#8230;).<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2548\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?resize=768%2C511 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?resize=1024%2C682 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0351-3.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<p>Dann duschen, Z\u00e4hne putzen, Trinkflaschen auff\u00fcllen, geladene Gadets in Reichweite ablegen, Vorhang einrollen, am Full Hookup jetzt Abwasser durch \u00d6ffnen des Schiebers dumpen, Abwasserschlauch mit Frischwasser aussp\u00fclen, den Frischwassertank auff\u00fcllen, damit man unterwegs hat, dann Schl\u00e4uche und Kabel einrollen, und dann heisst&#8217;s &#8222;hit the road, Jack&#8220;.<\/p>\n<p>Nach drei Tagen geht diese Prozedur in Fleisch und Blut \u00fcber. Das k\u00f6nnte man ewig machen und nicht leid werden.<\/p>\n<p>Zwei mal haben wir auch ganz auf ein RV Camp verzichtet. Dank Frischwasser- und Abwassertank, reichlich 12 V Kapazit\u00e4t aus einer Zusatzbatterie, der Gewissheit, einen Generator nutzen zu k\u00f6nnen, falls notwendig, kommt man gut f\u00fcr eine gewisse Zeit ohne die Infrastruktur eines RV Campgrounds aus.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2535\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?resize=525%2C394\" width=\"525\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?resize=768%2C576 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0205.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2538\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?resize=525%2C394\" width=\"525\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?resize=768%2C576 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0201.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h2>Vorteile (und Nachteile)<\/h2>\n<p>Ich fange mal mit den Nachteilen an:<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>OK, neuer Versuch:<\/p>\n<ul>\n<li>Man muss selbst aussuchen, was man essen m\u00f6chte. Das dann auch noch selbst einkaufen. Und selbst zubereiten. Und danach Geschirr abwaschen. Ohweiohwei!<\/li>\n<li>Soweit ich weiss, gibt es keine Convertible RVs. Also nix mit Dach aufmachen und die warme\/heisse Luft um die Nase sp\u00fcren.<\/li>\n<li>Sehr enge Strassen sind eher m\u00fchsam zu befahren.<\/li>\n<li>Man kann nicht ganz so leicht spontan mal anhalten, um ein Foto zu machen. Das Teil ist einfach lang und breit und braucht eine Haltebucht oder so.<\/li>\n<\/ul>\n<p>OK, jetzt zu den Vorteilen:<\/p>\n<ul>\n<li>Man darf selbst aussuchen, was man essen m\u00f6chte. Das dann auch noch selbst einkaufen. Und selbst zubereiten. Keine \u00fcberzogenen Preise.<\/li>\n<li>Keine Aversion gegen zu einseitige Menus.<\/li>\n<li>Keine Unsicherheit, wie gross, wie frisch, wie gesund und wann das Essen auf den Tisch kommt.<\/li>\n<li>Keine Diskussionen \u00fcber Tax and Tip<\/li>\n<li>Man darf solange sitzen bleiben, wie man m\u00f6chte. Auch, wenn man keinen Kaffee bestellt. Wer die Anspielung nicht versteht, m\u00f6ge <a href=\"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?p=2277\">hier<\/a> weiter lesen.<\/li>\n<li>Man darf morgens wie abends ungeduscht, verschwitzt und im Schl\u00fcpfer (neudeutsch Slip) am Tisch sitzen.<\/li>\n<li>Man muss sich an keine festen Essenszeiten halten.<\/li>\n<li>Egal, wie aufregend und verr\u00fcckt und vielleicht stressig ein Tag auch war: Motor abstellen, Schl\u00e4uche und Kabel anschliessen, und man ist zuhause. Zuhause. Geborgenheit. Alles hat seinen Platz. Nichts wurde im Hotel von der Nacht davor vergessen. Keine b\u00f6sen \u00dcberraschungen mit schmutzigen lauten oder sonstwie entt\u00e4uschenden Zimmern. Koffer m\u00fcssen weder gepackt noch ausgepackt noch hin- und her gewuchtet werden. Das &#8222;Zimmer&#8220; stinkt nicht nach komischem Teppichreiniger, sondern im allerschlimmsten Fall nach Schl\u00fcpfer. Dieser Aspekt des &#8222;zuhause seins&#8220; ist nicht zu untersch\u00e4tzen. Reisen ist mega aufregend. Man erlebt sehr viel, kommt rum, trifft Leute, sieht Neues. Wunderbar. Aber abends ist man einfach nur &#8222;satt&#8220; und ersch\u00f6pft und m\u00f6chte einfach nur den Tag sacken lassen. Und das geht im RV &#8212; und im Hotel wohl eher nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2536\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?resize=768%2C511 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?resize=1024%2C682 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0564.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h2>Die Sache mit dem Internet<\/h2>\n<p>Muss man wirklich im Urlaub immer erreichbar sein? Fr\u00fcher ging es doch auch ohne Handy, ohne Facebook, ohne den ganzen Mist. Andererseits:<\/p>\n<ul>\n<li>RV Campgrounds suchen und reservieren<\/li>\n<li>Google Maps als Navi einsetzen<\/li>\n<li>Einen Freund, mit dem wir verabredet waren, mit dem iOS Friend Finder lokaliseren<\/li>\n<li>WhatsApp!<\/li>\n<li>Bloggen<\/li>\n<li>Fotos in die iCloud schieben und sich so die Mitnahme eines Notebooks und\/oder einer externen Festplatte zur Datensicherung sparen (und der damit verbundenen Kosten)<\/li>\n<li>Die Familie, die sich zur Sonnenfinsternis treffen wollte, aber aus unterschiedlichen Richtungen anreiste, informieren und so koordinieren, dass alle am selben Ort landen<\/li>\n<li>Wettervorhersage, vor Allem vor der Sonnenfinsternis<\/li>\n<li>Preise f\u00fcr Parks ermitteln<\/li>\n<li>Arbeitsplatzsuche, Bewerbungen schreiben, auf relevante Mails reagieren!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das heisst, wir haben f\u00fcr uns entschieden, ja, wir brauchen Internet. Vielleicht nicht rund um die Uhr, aber ein paar mal am Tag. Anstatt sich individuell mit teuren Datenpaketen auszustatten, oder jeder f\u00fcr sich eine Prepaid-Karte eines US Anbieters zu besorgen und die SIM zu tauschen (und nicht erreichbar f\u00fcr potentielle k\u00fcnftige Arbeitgeber zu sein!), haben wir im Vorfeld der Reise einen mobilen Hotspot von Huawei gekauft und diesen mit einer AT&amp;T Daten-Prepaid SIM ausgestattet. AT&amp;T hat sich im Nordwesten nicht als die beste Option erwiesen, dank grosser Netzabdeckungsl\u00fccken, aber davon abgesehen war das eine grossartige Idee. Der Hotspot kreiert ein RV eigenes WLAN, mit dem sich alle Gadgets verbinden k\u00f6nnen, und routet die Daten ins bzw. aus dem AT&amp;T Netz. Funktioniert ganz grossartig. Aber Achtung: die Fotos sollte man auf keinen Fall auf diesem Weg in die Cloud schieben, sonst zahlt man im Halbstundentakt 100 MByte-Pakete nach. Am besten tags\u00fcber das iPad einfach ausschalten und nur in einem WLAN &#8211; z.B. Am RV Campground oder im Restaurant &#8211; Fotos hochladen.<\/p>\n<h2>Die Reiseroute<\/h2>\n<p>18363.8 Meilen bei RV-\u00dcbernahme, 23750.2 Meilen bei Abgabe. Macht 8668.6 km in zeitgem\u00e4ssen Einheiten. Wie die Karte unten zeigt, haben wir die USA nicht nur West-Ost durchquert, sondern zu einem grossen Teil auch Nord-S\u00fcd. Auf der Route lagen:<\/p>\n<ul>\n<li>Seattle<\/li>\n<li>Columbia River<\/li>\n<li>Spokane, Palouse, Colfax<\/li>\n<li>Snake River, Lewiston<\/li>\n<li>Baker City<\/li>\n<li>Unity (OR)<\/li>\n<li>Boise<\/li>\n<li>Twin Falls<\/li>\n<li>Bruneau, Craters of the Moon<\/li>\n<li>Wells<\/li>\n<li>Great Salt Plains<\/li>\n<li>Delta<\/li>\n<li>Panguitch, Bryce Canyon<\/li>\n<li>Kanab<\/li>\n<li>Grand Canyon North Rim<\/li>\n<li>Marble Canyon<\/li>\n<li>Page, Lake Powell, Antelope Canyon<\/li>\n<li>Flagstaff, Winslow, Holbrook<\/li>\n<li>Many Farms, Mexican Water<\/li>\n<li>Cortez<\/li>\n<li>Mexican Hat, Monument Valley<\/li>\n<li>Shiprock, Farmington<\/li>\n<li>Santa Fe<\/li>\n<li>Armarillo<\/li>\n<li>Oklahoma City<\/li>\n<li>Little Rock<\/li>\n<li>Memphis<\/li>\n<li>Huntsville<\/li>\n<li>Chattanooga<\/li>\n<li>Blue Ridge Mountains, Knoxville, Roanoke<\/li>\n<li>Manassas, Bull-Run National Park<\/li>\n<li>Washington D.C.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2532 size-large\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?resize=525%2C394\" width=\"525\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?resize=768%2C576 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_0184.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2533\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fullsizerender.jpg?resize=525%2C237\" width=\"525\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fullsizerender.jpg?w=1319 1319w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fullsizerender.jpg?resize=300%2C136 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fullsizerender.jpg?resize=768%2C347 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/fullsizerender.jpg?resize=1024%2C463 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2531\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?resize=525%2C394\" width=\"525\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?resize=300%2C225 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?resize=768%2C576 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?resize=1024%2C768 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/img_3248.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<h2>Kosten<\/h2>\n<p>Eine Warnung vorweg: alle Kosten und Preise im Folgenden sind gesch\u00e4tzt, aus unseren Erfahrungen und Erinnerungen, und nicht etwa aus Rechnungen, Quittungen etc. sauber recherchiert. Das heisst, die Kosten k\u00f6nnen locker 25% zu hoch oder niedrig gesch\u00e4tzt sein.<\/p>\n<h3>Miete und Fees<\/h3>\n<p>Die RV Miete richtet sich ein bisschen nach der Zeit und dem \u00dcbernahmeort. In unserem Fall war wegen der Sonnenfinsternis alles im Nordwesten deutlich teurer als im Rest der USA. In Portland h\u00e4tten wir f\u00fcr die 4 Wochen 5000\u20ac gezahlt. In Seattle waren es 4000\u20ac. Weit weg von der Totalit\u00e4tszone (und wohl auch zu anderen nicht speziellen Zeiten) kommt man mit 3000\u20ac hin. Dazu kommt eine One-Way Geb\u00fchr von 500$, und die Miete f\u00fcr das Kitchen Kit (ca. 80$).<\/p>\n<h3>RV Campgrounds<\/h3>\n<p>Die Campgrounds kosten je nach Lage, Saison und Ausstattung zwischen 20$ und 50$ pro Nacht und RV &#8211; und alle Insassen, manchmal ist auch ein weiteres Fahrzeug und ein kleines Zelt am Stellplatz inclusive.<\/p>\n<h3>Ausstattung<\/h3>\n<p>Nicht zu vergessen sind die Kosten f\u00fcr die Erstaustattung, sofern man nicht mietet oder gar mitbringt. Also f\u00fcr Gl\u00e4ser, Kaffeefilter, Gew\u00fcrze, Essig, \u00d6l, Putz-und Waschmittel etc.<\/p>\n<h3>Essen und Trinken<\/h3>\n<p>Je nach Qualit\u00e4tsbewusstsein und je nachdem, wie h\u00e4ufig man sich selbst verpflegt bzw. ausw\u00e4rts isst. Jedenfalls nicht exzessiv teuer. Essen und Trinken muss man ja eh. Wenn man selten ausgeht, kann man etwas sparen.<\/p>\n<h3>Sprit<\/h3>\n<p>Ja. Viel. Ich sch\u00e4tze, wir haben sp\u00e4testens jeden zweiten Tag f\u00fcr 100$ getankt. Eine Gallone kostet etwa 2.50$ D.h. wir h\u00e4tten jeden Tag etwa 40 Gallonen oder 150 Liter jeden zweiten Tag. Also gesch\u00e4tzte 2250 Liter auf 8800 km. Das entspr\u00e4che einem Verbrauch von gut 25 l\/100 km. Kommt hin.<\/p>\n<h3>Sonst noch<\/h3>\n<p>Essen gehen. Mitbringsel. Kosten f\u00fcr Internet. Eintritte (es empfiehlt sich, einen Pass f\u00fcr die Nationalparks zu kaufen oder sich vorher zu informieren, ob und wieviel Eintritt man bei der geplanten Reise sparen kann. Am besten gleich beim ersten Nationalpark anfragen und ggf. zuschlagen.).<\/p>\n<h3>Was man spart<\/h3>\n<p>Es fallen keine Kosten f\u00fcr ein Mietauto an, und auch keine Kosten f\u00fcr Hotels. Und man spart vermutlich bei Essen und Trinken. Ob die Gesamtkosten mit RV, Campgrounds, dem epochalen Spritverbrauch etc. unter oder \u00fcber denen mit einem gemieteten PKW und Hotels, Restaurants jeden Tag muss sich jeder selbst ausrechnen. Wir w\u00fcrden aber die RV Version jederzeit ganz deutlich vorziehen.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2537\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?resize=525%2C350\" width=\"525\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?w=2000 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?resize=300%2C200 300w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?resize=768%2C511 768w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?resize=1024%2C682 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/karsten-seiferlin.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dscf0349-3.jpg?w=1575 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p>Alle Fotos \u00a9 Karsten Seiferlin. Don&#8217;t steel any photos &#8212; ask me for permission.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Wochen waren wir mit dem Wohnmobil, oder RV f\u00fcr Recreation Vehicle, wie man in den USA sagt, unterwegs zwischen Pazifik und Atlantik, von Seattle, Washington bis Washington D.C. \u00dcber die Stationen der Reise habe ich in zahlreichen Blogposts (hier) berichtet. Hier geht es um Erfahrungen, Eindr\u00fccke und Tipps, die mit dem RV und dieser &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/?p=2526\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUSA-Reise im Wohnmobil: Er-FAHR-ungen\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[41,47,82],"tags":[85,64,15,24,63,84],"class_list":["post-2526","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-d","category-reise","category-wohnmobil","tag-camper-life","tag-coast-to-coast","tag-reise","tag-travel","tag-usa","tag-wohnmobil"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8RZxm-EK","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2526"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2603,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions\/2603"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2526"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2526"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/karsten-seiferlin.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2526"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}